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Archiv: No_Blog Beiträge

# 41 – Wie geht es mit dem No_Blog weiter?

Ihr Lieben, die Beschreibung der „BFK-Impulse“ pausiert, bitte bleibt gleich in den Impulseinheiten mit euren Fragen an Ball! Die Fertigstellung meines ersten Körperromans braucht Zeit.
Wie es danach mit dem No_Blog weitergeht?
Ich habe gehört: Einstein, einer der Protagonisten im Buch, will nach Ostern den No_Blog von der Alex_2 aus kapern und Nachrichten absetzen.
Was er dort macht?
Wo sind Yve und Tom – die beiden anderen Protagonisten aus dem Körperroman?
Fragen über Fragen, auf die ich derzeit keine Antwort habe. Einfach nach Ostern hier vorbeischauen!

’40 – BFK-Impuls 7: Wo trifft vorn auf hinten?

Bitte lies das INTRO aus ’34 zuerst.

Dann laufe langsam durch den Raum und finde heraus, wo in deinem Körper vorn auf hinten trifft.
Beginne z.B. bei der Hüfte. Beim nächsten Schritt: Darf das Bein vorn in der Hüfte starten?
Oder schiebt gleich der Po von hinten und vorn hat gar keine Chance? Finde es heraus!


Kannst du versuchen, das Bein/die Beine so zu setzen, dass vorn führt und hinten folgt?
Wie fühlt sich das dann an? Was verändert sich im Körper?
Hat das mit einem Gefühl von vorn und hinten zu tun? Entsteht vielleicht ein Zentrum?


Was passiert, wenn du einen Schritt rückwärts machst? Führt dann hinten und vorn folgt?
Was passiert in deinem Oberkörper?
Ist der vorn? Oder hinten? Oder rechts vorn, links hinten im Wechsel? Wie ist es?


Was tut dein Kopf? Vorn? Hinten?
Was dein Kinn und was dein Hinterkopf?
Was deine Schultern?


Und was macht das Verbindungsstück – Hals genannt – dazwischen?
Erinnert euch an die Kursstunde – wie verändert sich euer Gang und Sein in der Welt?
Was passiert mit Zeit und Tempo – vor allem in deinem Kopf?


Experimentiere bis zur nächsten Stunde gern täglich 5 Minuten.
Zu Hause oder gern auch im Freien – da gibt es große Unterschiede!
Du kannst enorme Fortschritte in Geschmeidigkeit und Entspannung erzielen.

BFK – Bewegungsforschungskollektiv

© Grit Silke Thieme

’39 – BFK-Impuls 6: Kraft und Stabilität von Großzehengrundballen + kleinen Zehen

Bitte lies das INTRO aus ’34 zuerst.

Dann komme ins Stehen, die Füße hüftschmal auf dem Boden.
Stell dir vor, deine Großzehengrundgelenke sinken zwei cm in einen warmen, weichen, stabilen Boden ein. Stelle dir vor, wie ein Bodenanker deine beiden Großzehengrundgelenke dort hält.


Was hat sich in dir verändert, nachdem du die Großzehengrundgelenke im Boden hast einsinken lassen?Was, nachdem du die eingesunkenen Großzehengrundgelenke zusätzlich verankert hast?
Wie fühlt es sich in deinem ganzen Körper an?


Bleibe stehen mit den verankerten Großzehengrundgelenken.
Lasse nun zusätzlich deine kleinen Zehen wie Seitenausleger nach rechts und links in den Boden sinken.
Was ist in dem Fußgewölbe eines Fußes passiert?


Was passierte und passiert in deinen Beinen und im Beckenboden?
Könntest du so lange stehen? Fühlt es sich entspannt an?
Wenn nicht, lasse die Muskulatur in Wade und Oberschenkel los.


Beginne nun zu laufen.
Jedes Mal, wenn ein Großzehengrundgelenk den Boden berührt, lass es einsinken und sich verankern. Beim Abrollen löse den Anker und den Seitableger.


Sobald im anderen Fuß das Großzehengrundgelenk Bodenkontakt hat, einsinken und verankern.
Vergiss bitte auch die Seitableger, also die kleine Zehe, nicht.
Wie fühlt sich das Laufen an?


Wie fühlt sich dein Gang an?
Wie stabil ist dein Gang?
Wie hoch ist der Kraftaufwand beim Laufen?


Gern kannst du diese Art des Stehens und Laufens im Alltag verwenden.
Wer mag, kann natürlich den Raum hinter der Stirn noch mit dazu nehmen.
Viel Vergnügen. Bringt eure Fragen und Wow-Effekte wie immer zur nächsten Einheit mit!

BFK – Bewegungsforschungskollektiv

© Grit Silke Thieme

’38 – BFK-Impuls 5: Beckenrotatoren + Raum hinter der Stirn = präsentes Gehen, Laufen

Bitte lies das INTRO aus ’34 zuerst.

Präsentes, alltägliches Gehen und Unterwegsein.
Gern mit Frosch-Hand-/Fußqualität
Erinnere dich kurz an die typischen Qualitäten unseres Arbeitens.


Stehe und habe die Beine beckenschmal unter dir stehen. Versuche die Knöchel genau unter deinen Hüftgelenken zu positionieren. Erinnere dich, wo wir die Hüftgelenke verortet haben. Die Schultern, Arme und Hände ruhen sich einfach auf den Rippen hängend aus.


Jetzt mache die beschriebene Art der „Kniebeuge“ – aus den Beckenrotatoren. Zur Erinnerung:
Im Gegensatz zur faszialen Kuh-Katze-Bewegung bleiben die Rotatoren immer ein wenig aktiv und es geht um deren Spannungsregulation auf dem Weg nach oben und unten!


Mach dies ca. fünfmal – gern auch zu Beginn einseitig rechts und dann laufe ein paar Schritte – ehe die andere Seite folgt.
Nach beiden Seiten: Spüre nach, wie du jetzt läufst, dich durch den Raum bewegst. Dir Raum nimmst!
Genieße es. Mache eine kurze Pause.


Starte erneut mit einigen „Beckenrotatoren-Kniebeugen“ und beginne wieder langsam zu laufen.
Setze nun den berühmt-berüchtigten „Raum hinter der Stirn“ on top.
Balanciere diesen Raum aus den Beckenrotatoren. Lass dabei den Nacken und die Arme locker!
Genieße das Flow-Gefühl.


Wenn du Sicherheit beim langsamen Gehen hast –
versuche, Schritt für Schritt auf dein persönliches Alltagstempo zu gelangen.
Vergiss das Pausemachen nicht.


Freue dich an der entstandenen Leichtigkeit und deiner wachen Präsenz!
Ich freu mich über deine Ent-wicklung!
Gern jeden Tag neu.


BFK – Bewegungsforschungskollektiv

© Grit Silke Thieme

’37 – BFK-Impuls 4: Hinter-Grundwissen: neue Neuroarchitektur bilden

Bitte lies das INTRO aus ’34 zuerst.

Heute gibt es den Sachverhalt als Flipchart. Ihr könnt eure Augen gern kreuz und quer unterwegs sein lassen. Durch die Pfeile ist die generelle Führung gegeben. Ich freu mich auf euch und eure Fragen zum nächsten Termin!

Wer die Ansicht größer haben möchte: Strg-Taste + am Mausrad scrollen.

BFK – Bewegungsforschungskollektiv

© Grit Silke Thieme

’36 – BFK-Impuls 3: Die Heuschrecke

Bitte lies das INTRO aus ’34 zuerst.

Die Heuschrecke – gern mit Froschfüßen und -händen

Gern kannst du die Froschfußqualität mit einfließen lassen. Die Hände erlernen diese Qualität heute.
Erinnere dich kurz an die typischen Qualitäten unseres Arbeitens und beginne:


Begib dich in Bauchlage, deine Hände lege neben die Schultern, die Handflächen nach unten.
Es sollte bequem für dich sein.
Lande in Ruhe in dieser Lage. Sortiere dich.


Nun drücke aus den Händen den Oberkörper nach oben.
Präge dir diese Wahrnehmung ein. Wie fühlt sich der Bewegungsablauf an?
Lege den Oberkörper wieder ab – diese erste Variante wollen wir heute nicht.
Die erinnert an Sport, da ist das richtig.


Jetzt bringe Kraft in die Wirbelsäule und bringe ohne Handkraft den Oberkörper nach oben.
Präge dir diese Wahrnehmung ein. Wie fühlt sich der Bewegungsablauf an?
Lege den Oberkörper wieder ab – auch diese zweite Variante wollen wir heute nicht.
Das ist eher Yoga oder Pilates – auch hier nicht gewünscht.


Jetzt bringe eine Handfläche in aktiven Kontakt mit dem Boden und spüre, wie der Unterarm bis zum Ellenbogen reagieren will.
Lass die Schulter passiv. Versuche es, bis es klappt, mit der passiven Schulter. Gehe dann erst weiter.
Versuche es nicht zu machen. Suche den Impuls, der den Ellenbogen freigibt. Gehe noch nicht in den Oberarm.


Zunehmender Druck der Handfläche in den Boden sollte dann deinen Ellenbogen aufsteigen lassen.
Die Schulter bleibt passiv! Darf mit passiver, lockerer Bewegung reagieren.
Das Resultat nach einigem geduldigen Üben: Hand und Schulter sind auf dem Boden, der Ellenbogen ist über eine Halbkreisbewegung nach oben gekommen, steht irgendwann senkrecht zur Decke.


Kannst du den Unterschied zu den beiden anderen Varianten spüren?
Fühlst du deinen Heuschreckenarm?
Wie fühlt es sich im ganzen Körper an?


Kannst du dich dann über die 3 offen, beweglichen Gelenke: Handgelenk, Ellenbogen und Schultergelenk auf der einen Seite nach oben arbeiten? Ohne dass ein Gelenk fest wird?
Gern mit oder aus der Froschhand!


Kannst du wahrnehmen: Vordergründig ist da keine Muskelaktivität, keine Muskelanspannung.
Nur der Faszienzug der beanspruchten Faszienkette, die in den ganzen Körper arbeitet.
Bis wohin? Zu den Rippen? Bis zur Hüfte? Durch die Hüfte hindurch?


Pausiere und fühle: Wie ist der Arm jetzt? Ist er angespannter? Lockerer?
Wie ist der Übergang von der Schulter zum Kopf?
Kannst du den Unterschied zu Variante 1 und 2 vom Beginn des Experiments erfassen?


Schau innerlich noch mal in deinen Arm (und die Schulter).
Nimm die Qualität wahr.
Wie fühlt er sich jetzt an?


Stehe langsam, wirklich langsam auf und achte darauf, sicher zu stehen.
Wie fühlt sich dein Arm/Oberkörper/Kopf/Rücken/Stehen jetzt an?
Wenn du dich gut organisiert und sicher fühlst, beginne vorsichtig zu laufen.


Wie fühlt sich dein Laufen an?
Wie lang sind deine Arme? Wie lang ist dein Hals? Wo sind die Schulterblätter? Wo ist der Kopf?
Wie ist dein Atem?
Vergleiche jeweils rechts und links – vorn und hinten.
Welche Unterschiede bemerkst du zu vor dem Experiment?


Je nach deiner Routine mit solchen Experimenten ist von ‚wie immer‘ bis ‚Hang-Huhn‘ jede Option möglich. Und es ist völlig in Ordnung, wenn es für dich keinen Unterschied gibt!
Jetzt ist der andere Arm dran: Starte bitte oben neu!


Wenn du beide Arme schon gearbeitet hast:
Erinnere dich, wie hat sich dein Schultergürtel, dein Kopf, dein Oberkörper –
dein Gang und deine Aufrichtung am Anfang der Stunde angefühlt?
Wie ist es jetzt?
Wie geht es dir jetzt? Was macht dein Atem?
Spürtst du mehr Präsenz? Spürtst du deine Ausdruckskraft?


Nimm den Zettel und Stift, schreibe, zeichne, skizziere deinen Aha-Effekt.
Hat sich was verändert?
Wenn ja, was ist das Beeindruckendste für dich dabei?


Experimentiere das gern jeden Tag einige Minuten neu.

BFK – Bewegungsforschungskollektiv

© Grit Silke Thieme