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Lesen!

Meine Texte und Bücher zu:
Potentialentfaltung, eigenem Weg, Aufrecht sein – in Hirn, Herz und Körper

»Deine Bücher helfen dem Leser, seine eigene Landkarte zu entwickeln, sich fester in der Welt zu verorten – in Zeiten zunehmender Leere, Digitalisierung und getriebenen Konsums.«

»Die Bücher und Essays sind wie eine gut sortierte Apotheke.
Bei Bedarf helfen deine Impulstermine, das Richtige für mich auszuwählen und umzusetzen.«

Was ist ein Körperroman?
(M)eine beschreibende Wortschöpfung, die den Bezug des täglich in der Welt Erlebten zu unseren Befindlichkeiten, Ent- und Einwicklungen und den körperlichen Konsequenzen in den Fokus nimmt. Simpler ausgedrückt: Warum reagiert mein Sein, mein Tun also mein Nervensystem so, wie es passiert? Was kann ich ändern, so ich es möchte?
Hinzu kam: Mir war beim Schreiben des ersten Buches nicht klar, ob ein erzählendes Sachbuch oder Upmarket-Literatur* daraus werden würde. Ich weiß es bis heute nicht. Die Grenzen sind fließend; so es wichtig sein sollte, entscheide bitte selbst. Buchläden entscheiden sich bei den Körperromanen oft für die Kategorie Lebensführung – à la Strelecky.

Körperroman // der Dritte

Am 5.12.26 erscheint der dritte Körperroman.
Link zur Leseprobe und portofreien Kauf:
6.12.26 (Nikolaustag! Schon mal Stiefel putzen?)

Was meine Testleserinnen und -leser sagen: könnt ihr ab Oktober hier lesen – bisherige Meinungen zur ganzen Serie schon jetzt: 
Du schreibst / sendest Frequenz und ich empfange die Schwingung / Stimmung beim Lesen, schwinge mich auf deine Leichtigkeit für nicht so leichte Dinge ein, fühle mich gesehen und menschlicher – wann bitte kommt das nächste Buch? … deine Bücher bleiben nicht an der Oberfläche, sie sickern Wort für Wort tief und wahrhaftig ein, lassen mich an mich glauben, zu mir stehen …

Körperroman // der Dritte

Körperroman // der Zweite

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Meine (Test)Leserinnen und -leser sagen:
Wow. Super. Lesepflicht, für Ost und West! … Das ist wie auf der Wiese rumkugeln, supertoll … Ich habe vieles mitgenommen, denke im Alltag über manches anders … Krass, wie du mir das Vermächtnis der alten Ahninnen nähergebracht hast, ich schaue jetzt bei meinen genauer hin, finde damit mehr Ruhe und Frieden in mir … einfach klasse: die Alten nicht nach der Männerlinie zu betrachten, sondern über die Mutter, der Mutter, der Mutter und so weiter, das war kraftvoll-tragend für mich … Ich mag deine Leichtfüßigkeit und deinen Humor, mit dem du über die Welt und unsere allzu menschlichen Baustellen in ihr schreibst, das macht mir Mut …

 

Körperroman // der Zweite

Körperroman // Der Erste

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Meine Leserinnen und Leser sagen:
Unterhaltsam, brillant geschrieben … Beim Lesen bin ich mehr bei mir angekommen … Spannender Blick auf Körper und Geist im Alltag … Das eigene Wissen, die eigenen Einstellungen werden smart hinterfragt … Nach drei Seiten wollte ich aufgeben, zehn Minuten später hab ich es in derselben Nacht durchgelesen, jetzt liegt es riffbereit, ich blättere jeden Abend drin … Ich blättere immer mal wieder rein, entdecke dabei immer tiefere Ebenen in mir … Wann kommt das nächste Buch? … Du öffnest einen völlig neuen Raum in mir! …

Körperroman // der Erste

No_Blog-Essays und „Expertimente“

aus meinem Textlabor:

# 52 – Tom: Wie sind wir angekommen im Sabbatical-Quartier?

 … einem einsamen, alten Bootshaus weit, weit draußen auf einer kargen Landzunge

Der Nebenbeieffekt der Lage: perfekt fürs Schreiben.
Der nächste Ort: siebzig Landkilometer oder mehrere Stunden mit dem Boot übersetzen.
Die Mobilfunkabdeckung: dürftig.
Die Natur: atemberaubend.
Ein Flecken Land, der den seltenen Luxus der Stille und nächtlichen Dunkelheit bietet – wenn das Feuer gelöscht und die Milchstraße von Wolken verdeckt ist.

Wie Einstein diesen Ort wohl entdeckt hat?
Wusste er schon vor unserem Test-Segeltörn mit der ‚grünen Lady‘, dass wir hier landen werden?
Das werde ich ihn morgen als Erstes fragen, wenn er zum Frühstück aus seinem kleinen Segler auf den Bootssteg springt.

Bis dahin wird mich wohl der spätabendliche Satz von Yve: „Wir können nicht verbergen, wer wir wirklich sind“, beschäftigen. Was hat sie wohl damit gemeint?
Spielte sie nochmal auf meine linientreue ostdeutsche Militärfamilie mit ebensolcher Familiendisziplin an? Letztendlich meine Extremsport- und Arbeitsdisziplin? Hat das wirklich was miteinander zu tun?
Einerseits, mein Kopf ist schon ständig voller neuer Ideen, die es zu entdecken, zu ergründen gibt, andererseits sortiere ich diesen Gehirnfasching mit eiserner Disziplin und verfolge die  konsequent, bis erstklassige Veröffentlichungen dazu Geld in meine Kasse spülen.
Es ist schon so, dass ich mich dafür mit fester Entschlossenheit anstrenge, um mich dann nicht mehr ablenken zu lassen und das einmal gesteckte Ziel nicht mehr zu verfehlen; selbst wenn klare Korrekturen auf dem Weg nötig sein sollten.
Meint Yve das?
Aber ich bin doch der, der mit dem Auto hergekommen ist –sie hatten die genussvollen Extremanreisen in ihren Lieblingselementen – Einstein den Segeltörn übers Wasser und Yve das Eintauchen in die Luftanströmung der kräftigen Ozeanbrise auf ihrem Rad.
Ich als Läufer hatte Pause und war nur das Begleitfahrzeug der beiden, mit dem Gepäck und zwei Ersatzfahrrädern (Einsteins und meinem) auf der Ladefläche. Ist das auch meine Disziplin gewesen?

Aber, wenn ich ehrlich bin, ich habe die Fahrt im Offroad-Modus meines exklusiv motorisierten Allradgeländewagens abseits jedes Weges, geschweige denn einer Straße, extrem genossen. Das Austesten der Technikgrenzen im Spiel mit meiner Reaktionsfähigkeit und meinem Können, das hat was. Ist fast wie beim Laufen.
Mein kleiner Allrad-Muli musste mit hierher! Falls es mal dröge wird, kann ich kurz damit raus und bekomm’mein Adrenalin.
Genau wie mit meinen Sportwagen. Da die Drift in den Kurven zu genießen, ist fast noch besser, und dieses Glück kann man auf dem Weg zur Arbeit genießen, das nenn’ich Effizienz!
Wie auch immer: Ich freu’mich auf die Muli-Besorgungs- und Tankfahrten in die Zivilisation.

Nicht zu vergessen: Ich freu’ mich wie Sau auf die lange Zeit mit Yve und Einstein! Und auf die gelegentlichen Besuchstage unserer Familien.
Und natürlich: Ich bin gespannt auf mein Nicht-Fach-Buch.
Ihr auch?

© GST – the happy body

# 51 – Tom hier, schon wieder Ostermontag

Wenn die Tage länger werden und das Licht zurückkehrt, verspüren wir den Drang, aufzuräumen, zu entrümpeln und neu anzufangen. Jedoch nicht alles, was kleine Defekte oder Gebrauchsspuren aufweist, muss weggeworfen werden – manche Stücke brauchen einfach nur ein wenig Zuwendung – sagte Einstein gestern bei meiner Ankunft bei unserem Schreib-Sabbatical-Jahr zu mir.

Und ergänzte kurz darauf: Ich sollte mich mit „Sashiko – Sichtbarem Ausbessern“, einer traditionellen japanischen Technik, mit der Textilien ausgebessert, verstärkt oder kunstvoll verziert werden, beschäftigen. Mit einem einfachen Laufstich und ohne Vorkenntnisse würde man bei „Sashiko“ das Ausbessern lernen – genauso sollte ich schreiben. Einfacher Füller und weißes Papier zum einfach Loslegen, einen Buchstaben nach dem anderen. Nicht wissen, wo der Text hingeht, nicht wissen, wo ein Absatz sein muss, nicht wissen, ob es so richtig oder gar gut wird. Keine Tech-Tools, die würde ich nur zu gebuchten Medienzeiten für maximal eine Stunde am Tag bekommen. Die erste Stunde bräuchte ich dann auch gleich für meinen Ostermontag-No-Blog-Artikel.

Ja, geht es noch? Spinnt der?

Einen Kinderfüller und einen Pack weißes Office-Papier hat er mir gleich noch in die Hand gedrückt, der Vogel.
Nun sitze ich und schreibe mit Füller von Hand, um den Wert von Sorgfalt und Handwerkskunst wiederzuentdecken; um damit meinem Sohn – einem Kaffee-Artisan-Nerd, dem es das Wichtigste auf der Welt ist, die allerbeste Bohne zu haben und aus dieser mit der allerbesten Maschine und der allerbesten Technik das Allerbeste herauszuholen – näher zu kommen.

Mann, das ging ja einfach raus, aus dem Füller, meiner Hand und mir. Das Thema habe ich mir ganz heimlich für das Sabbatical-Jahr und mein Buch vorgenommen. Der Füller von Einstein knallt es einfach aufs Papier. Und nun steht es dort. Ich habe keinen Tintenkiller … ihr merkt sicher schon, ich bin sofort angefressen, angenervt. Von ihm. Meinem Sohn. Veit. Von seiner Art und dem hochverfeinerten Besserwissergetue dieser ganzen Generation. Was wissen die denn schon!

Ich geh’ erst mal eine Runde schwimmen und hinterher gleich noch laufen. Der Kleine bringt mich immer gleich auf die Palme.
Einstein meint, in Verteidigungsstellung, und ich sollte ihn nicht immer der Kleine nennen. Er ist fast vierzig Jahre und so groß wie ich.

Und noch mehr, on top: Beide, Yve und Einstein, empfehlen mir für das Auszeitjahr: Back to the roots.
Also erst die, für mich völlig bescheuerte, Militärtradition meines Vaters und Großvaters versuchen zu verstehen – der ich mich nie öffnen konnte und der sich mein Sohn regelrecht verweigert.
Als Bindeglied zwischen den Alten und dem Kommenden soll ich die Geschichte, die Prinzipien und die Muster deren jahrhundertealter militärischer Ehrenpraxis ausgraben, versuchen, die Logik dahinter zu verstehen und den Alten damit näher, hoffentlich nicht zu nahe, kommen. Wenn ich mit den Alten ins Reine käme, könnte das erst Grundlage für beruhigende, gemeinsame Erfahrungen, die Freude und Verbundenheit zwischen mir und Veit schaffen.
Einstein meint, an dieser Stelle sollte ich vielleicht die Worte „aufblühende Beziehung“ verwenden … oh Mann, das wird hart – meine coolen Wissenschaftsartikel gehen mir sehr viel leichter aus dem Hirn in die Tasten. Darum vielleicht der Füllertrick?

Ok, ich bin voll und ganz gewillt. Beginnen werde ich morgen mit dem erneuten Lesen von Tolstois „Krieg und Frieden“. Das war schon in der Schule Pflichtliteratur, ich hab’ in Erinnerung: Russland bereitet sich auf den Krieg gegen Napoleon vor und beruft die jungen Männer zum Heer ein. Ihr Abschied von den Familien überschattet das gesamte gesellschaftliche Leben. Insgesamt eine Mischung aus historischem Roman und militär-politischen Darstellungen der damaligen Zeit, beginnend 1805. Und ein Thema, das unsere Gesellschaft aktuell beschäftigt: Verteidigung. Bei dem ich mal wieder völlig anderer Meinung als Veit bin. Wir schweigen darüber. Wie über so vieles. Das will ich ändern. Wir müssen ja nicht einer Meinung sein. Schön wäre es aber, wenn wir uns darauf zu bewegen würden. Gern Lebenslang, da bleibt es spannend.

PS: Yve sagt, die Wissenschaftlichkeit ist meine Flucht vor der nicht wirklich aufgearbeiteten Vergangenheit. Da ich die schon gewählt habe, blieb Veit nur die heutige Nerd-Handwerkskunst.
Bestimmt hat sie recht, ich verstehe es nur noch nicht.

PPS: Ihr lest jetzt jeden Monats ersten hier von mir. Wenn es wirr wird, habt bitte Nachsicht, ist (noch) nicht mein Fachgebiet. Ich bleib dran, ihr kennt mich. Auf mich ist Verlass.

© GST – the happy body

# 50 – Es ist vollbracht: Abtauchen, Eintauchen zum und im „the happy body“

Ich hatte schon mehrfach im Leben die Entscheidung zu treffen: ob ich das weitermache, was ich möchte, oder nicht mehr das zu tun, was ich möchte.
Möchte ich „hands on“ oder mit Schreiben die Hirne, Herzen und Körper meiner Kunden oder Leserinnen erreichen und in Bewegung bringen?
Möchte ich eine „Wasserglas-Lesung“ mit Moderation von der Bühne (wie die Bewegungsfreude-Premierenlesung) oder ein „samstägliches Kaffeegeplauder“ mit gelegentlich eingestreuten Buchabschnitten und individuellem Austausch in behaglicher Atmosphäre?
Möchte ich ein Institut bleiben oder heißen, wie es die Wirkung in den Menschen nach dem Kontakt mit mir ist – „happy body“ mit happy feeling?
Das sind nur die letzten der vielen, fast täglich zu treffenden Entscheidungen, die jede und jeder in dieser oder jener Weise zu treffen hat. Ob er es auch tut, das ist eine ganz andere Frage.
Mir fallen diese Entscheidungen mittlerweile leicht. Auch die grundlegenderen, wie sie die Antwort auf die in der Körperglück-Premierenlesung mehrfach gestellte Frage zum Ausdruck bringt: „Warum schreibst du?“
Meine Antwort war jedes Mal ein wenig anders, weil nicht vorab überlegt: weil es mich interessiert, ich dem folge, nachgehe, was mich wirklich antreibt und beschäftigt. Mein Interesse lotst mich auf meinem Weg durchs Leben, Schritt für Schritt. Eines folgt dem anderen, kann nicht von vornherein durchgeplant werden, es fügt sich erst auf dem Weg. So gedeihen die Dinge, erfüllt sich meine Lebensaufgabe. Und nicht weniger wichtig: Es gibt keine Zeit, die aufregender und schöner wäre. Frei von eingefahrenen Routinen und Sachzwängen zu agieren, alles so zu denken und zu tun, wie es im nichtrationalistischen JETZT dran ist. Wunderbar erfrischend, ein Vergnügen – genau wie die mit euch geteilte Zeit.
Ich bin gern mit euch ab- und eingetaucht in unsere gemeinsame Lesezeit. Habe euer anregendes Gemurmel und die Gespräche, die zischende Kaffeemaschine und den leckeren Kuchenduft, die gastliche Atmosphäre und überhaupt alles genossen. Es war fein! Ein Träumchen mit euch allen – vor und hinter dem Tresen. Ich denke, ihr stimmt mir zu. Das Geheimnis der besonderen Momente und Kulinarik im „das fein“: beste Zutaten in Regalen und auf dem Teller, zelebriert mit entspannter Herzlichkeit. Ein wahrer Überfluss an Genuss und leisem Luxus.
VIELEN DANK.

PS: Letztendlich geht es um (meine) bewusste(n) Entscheidungen gegen Größe und die damit verbundene routiniert-professionalisiertere Kälte; Entscheidungen für „das fein“ als Lesungsort und meinen neuen Namenszusatz „the happy body“ als Horte für Offenheit, Herzenswärme und Seelennahrung.

PPS: Danke für eure bewegten Rückmeldungen über meine „besonderen Bücher“. Ich freue mich, wenn ihr auf dem Heimweg tiefe, anregende Gespräche hattet – über eueren, von Lesung und Buch angeregten „Kram“. Ich freu mich über euer ein- und mitschwingen, eueren Zugang zu den Yve, Tom und Einsten in den Mund gelegten Worten. Ihr folgt dem Impuls, den meine Worte in euch auslösen möchten, spürt und versteht sehr fein, wo sich mein Text in euch hinbewegen will.

© GST – the happy body

#pre – No_Blog: Was ist das?

In einem Blog wird regelmäßig geschrieben und auf vielen Kanälen geteilt. Der Leser kann das Gelesene kommentieren.
Viele meiner Kunden warten seit Jahren auf die bei mir in Alltagssprache gehörten Wissens- und Erlebensgeschichten. Zu Themen, die sie sonst nicht so tief verstehen könnten. Oder einfach zum Erinnern, Nachlesen, Wiedereintauchen ins entstandene Körpergefühl, gern auch als Wiedereinstieg in die Expertimente. Auf meine ganz eigene Art angeleitet, beschrieben und erzählt.
Ab sofort gibt es also hier regelmäßig etwas zu lesen für euch. Nur hier und ohne Kommentarfunktion. Damit ist es kein „echter“ Blog, mein „No_Blog“.
Einfach fürs Lesen. Gern zum Lachen (über sich und die Welt), Nachdenken und Umsetzen. Ein „Leckerli“ für die auf meine Bücher wartenden Fans. Mindestens bis zu deren Erscheinen. Oder länger …
PS: Was ein Expertiment ist, gibt es beim nächsten Mal im #1

→No_Blog: lose Artikelserie auf dieser Website. 

© Grit Silke Thieme

* Upmarket-Literatur: Eine Buchkategorie zwischen Genre und Hochliteratur – gehobene Unterhaltung genannt; Ein in den letzten Jahren entstanderner Lückenfüller zwischen der U- und E-Literatur, auch zeitgenössische Belletristik genannt, jenseits von Nobelpreis und Regionalkrimi.
U – Unterhaltungsliteratur
E – ernsthafte Literatur / Hochliteratur