’38 – BFK-Impuls 5: Beckenrotatoren + Raum hinter der Stirn = präsentes Gehen, Laufen
Bitte lies das INTRO aus ’34 zuerst.
Präsentes, alltägliches Gehen und Unterwegsein.
Gern mit Frosch-Hand-/Fußqualität
Erinnere dich kurz an die typischen Qualitäten unseres Arbeitens.
Stehe und habe die Beine beckenschmal unter dir stehen. Versuche die Knöchel genau unter deinen Hüftgelenken zu positionieren. Erinnere dich, wo wir die Hüftgelenke verortet haben. Die Schultern, Arme und Hände ruhen sich einfach auf den Rippen hängend aus.
Jetzt mache die beschriebene Art der „Kniebeuge“ – aus den Beckenrotatoren. Zur Erinnerung:
Im Gegensatz zur faszialen Kuh-Katze-Bewegung bleiben die Rotatoren immer ein wenig aktiv und es geht um deren Spannungsregulation auf dem Weg nach oben und unten!
Mach dies ca. fünfmal – gern auch zu Beginn einseitig rechts und dann laufe ein paar Schritte – ehe die andere Seite folgt.
Nach beiden Seiten: Spüre nach, wie du jetzt läufst, dich durch den Raum bewegst. Dir Raum nimmst!
Genieße es. Mache eine kurze Pause.
Starte erneut mit einigen „Beckenrotatoren-Kniebeugen“ und beginne wieder langsam zu laufen.
Setze nun den berühmt-berüchtigten „Raum hinter der Stirn“ on top.
Balanciere diesen Raum aus den Beckenrotatoren. Lass dabei den Nacken und die Arme locker!
Genieße das Flow-Gefühl.
Wenn du Sicherheit beim langsamen Gehen hast –
versuche, Schritt für Schritt auf dein persönliches Alltagstempo zu gelangen.
Vergiss das Pausemachen nicht.
Freue dich an der entstandenen Leichtigkeit und deiner wachen Präsenz!
Ich freu mich über deine Ent-wicklung!
Gern jeden Tag neu.
BFK – Bewegungsforschungskollektiv
© Grit Silke Thieme